« Pasteur Yves Kéler, retraité de l'Eglise de la Confession d'Augsbourg d'Alsace
et de Lorraine (ECAAL)/Union des Eglises Protestantes d'Alsace et de Lorraine (UEPAL)
»

*1939 - † 2018

      MATIN QUAND SONNENT TROIS OU QUATRE
          Des Morgens zwischen drein und vieren


                      18e Siècle ou avant 1806

1. Matin, quand sonnent trois ou quatre,
    Nous nous mettons en marche
    Du haut en bas des rues.
    Tralala, tralala, tralala,
    Là mon amour m’a vu.

2. « Ah ! frère, j’ai pris une balle
    Qui m’a frappé, je crois, fatale.
    Porte-moi au quartier,
    Tralala, tralala, tralala,
    Qu’on puisse m’opérer. »  me panser

3. – Ah ! frère, je ne peux rien faire,
    L’ennemi nous a mis à terre :
    Que t’aide le saint Dieu,
    Tralala, tralala, tralala,
    Je pars pour d’autres cieux ! »

4. – Ah ! frères, vous passez la route,
    Pensant que j’avais passé outre :
    Vous n’êtes que des gueux !
    Tralala, tralala, tralala,
    Partez loin de mes yeux !

5. Il faudra donc qu’en main je prenne
    Mon vieux tambour, avec grand peine.
    Mes frères sont semés,
    Tralala, tralala, tralala,
    Ainsi que blés fauchés.

6. Le sourd tambour par les champs sonne,
    Il sort les frères de leur somme.
    Ils battent l’ennemi,
    Tralala, tralala, tralala,
    Qui de terreur s’enfuit.

7. Le sourd tambour par les rues sonne,
    Tout le quartier de nuit résonne.
    Ils passent par ma rue,
    Tralala, tralala, tralala,
    Mon amour les a vus.

8. Tôt le matin on voit les caisses
    Avec leurs corps, rangées, leurs restes.
    Devant, le tambour droit se tient,
    Tralala, tralala, tralala,
    Pour qu’elle le voie bien.

         Texte        Des Morgens zwischen drein und vieren
                          18e Siècle ? Prusse ?
               dans   Des Knaben Wunderhorn
                          Alte deutsche Lieder
                          gesammmelt von Achim von Arnim
                          und Clemens Brentano. 1806
                          3 volumes, I, II, III
                          Ausgabe Insel Verlag 1979,
                          gekürtzt, Seite 55 
   
   
Le texte  
 
   
        Ce chant date probablement du 18e Siècle, et vient peut-être de Prusse. Il fait en effet allusion au système d’hébergement des soldats chez l’habitant et non en caserne, comme il était d’usage en Prusse. A Berlin, des rues entières étaient faites de maisons à un étage, lequel était obligatoirement réservé aux soldats. Ceux-ci étaient ainsi mélangés à la population, ce qui explique que la fiancée, ou l’épouse, de notre poème voie d’en haut passer les soldats à leur départ pour la guerre et à leur retour. Mais il est difficile de citer sans plus la Prusse, car cette pratique existait dans la plupart des pays, notamment la France. Il faudrait connaître l’origine du chant.
   
Compositions dérivées   

        Ce chant a produit plusieurs chants dérivés. J’ai trouvé les suivants sur Internet :


1. De la guerre de 1870-71 ?

Des Morgens zwischen drein und vieren
Da müssen wir Soldaten marschieren
Die Gäßlein auf und ab.
Mein Schätzel sieht herab.
Trala la la la, Trala la la la.
Mein Schätzel sieht herab

Mit Sack und Pack stehn schon die Leute
ei da geht es mit Gesang in die Weite
Frisch vorwärts Mann für Mann
die Trommler ziehn voran
Trala la la la, Trala la la la.
die Trommler ziehn voran

Und lustig fort ziehn die Soldaten,
ei ! mein Schätzchen hat es längst schon erraten
Wann wieder ich marschier
vom Feld in das Quartier
Trala la la la, Trala la la la.
Wann wieder ich marschier
vom Feld in das Quartier

Text: Neudichtung eines Liedes aus " Des Knaben Wunderhorn " . Während das Original den Tod der Soldaten in den Vordergrund stellt, wird hier das fröhliche Marschieren überhöht und die Schrecken des Krieges totgeschwiegen. Vielleicht aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71? Erstaunlicherweise ist die düstere Fassung in " Stolz ziehn wir in die Schlacht (1915) " abgedruckt
Musik: unbekannt - um 1800


2. De la Grande guerre, 1914

Des Morgens zwischen drei und halb vieren
müssen wir ins Feld marschieren
noch eh die Sonne scheint
voran und auf den Feind
tralala lalala
voran und auf den Feind

Feldgrau sind unsere Kleider
ganz
niegelnagelneu vom Schneider
Die Stiefel gelb und fein
sollen Siebenmeilenstiefel sein
tralala lalala
sollen Siebenmeilenstiefel sein

Kavallerie, Artillerie und Flieger
Die Infanterie bleibt Sieger
Doch kommt die Stunde bald
wo der Ruf zum Angriff schallt
tralala lalala
wo der Ruf zum Angriff schallt

Da heißt es: Auf zum Sprunge
vorwärts mit Gott und guter Lunge
Nach hundert Metern, husch
auf den Boden hintern Busch
tralala lalala
auf den Boden hintern Busch

Da heißt es: Aufs Korn genommen
und ruhig abgekommen
Kein Ruck, kein Zuck, kein Laut
dabei auf Gott vertraut
tralala lalala
dabei auf Gott vertraut

Der Kaiser hat das Wort gesprochen
sein Wort wird nicht gebrochen
und nun drauf los als Christ
und tapfrer Infantrist
Hurra hurra hurra
als tapfrer Infantrist
 
"Des Morgens zwischen drei und halb vieren (1914)"
Text : Prof. Dr. Otto Crusius , Leutnant der Reserve -
Musik: wohl auf die Melodie eines älteren Soldatenliedes aus Des Knaben Wunderhorn (1808)
Anmerkung: Der 57-jährige Professor der klassischen Philologie wie so viele in Kriegsbegeisterung...
in Weltkriegs-Liedersammlung (1926)


3. De la Grande guerre 14-18, publié en 1928
Chant d’un lorrain dans l’Armée allemande en 14-18

Des Morgen dreiviertel auf viere
müssen Soldaten marschieren
Wir marschieren das Gässlein auf und ab
Schönster Schatz komm oben herab

Ich kann nicht oben herunter kommen
denn es gibt viele falsche Zungen
die schneiden uns ab die Ehr
schönster Schatz, je länger, je mehr

Tun sie uns die Ehr abschneiden
mit Geduld müssen wir es leiden
wir leiden es mit Geduld
Schönster Schatz, wir haben´s verschul´d´t

Es mag regnen oder schneien
kein Weg der tut mich reuen
kein Füsslein tut mir weh
wenn ich zu meinem Schätzelein geh

Aber eins das tut mich kränken
wenn ich stets tu daran denken
dass sie mir so manche Nacht
so treuelich hat aufgemacht

Schatz ach Schatz wann wirst du wiederkommen
sei´s im Winter oder Sommer
sag mir gewissene Stund
schönster Schatz wenn du wiederum kommst

Die gewissene Stund kann ich nicht sagen
denn ich gehör keine Uhr mehr schlagen
wir zogen soweit ins Feld
Streiten für das kaiserliche Geld

Ach Kamerad ich bin geschossen
eine Kugel hat mich getroffen
geh für mich in mein Quartier
bis dass ich verbunden wär

Ach Kamerad kann dir nicht helfen
helfe dir der liebe Gott selber
helfe dir´s der liebe, liebe Gott
morgen früh marschieren wir fort

Mancher Soldat der wird geschossen
manche Kugel hat ihn getroffen
ein mancher Reiter ohne Pferd
muss dann küssen dreimal die Erd

Text und Musik: anonym -
in Verklingende Weisen – de l’abbé Pinck
Volkslieder aus Lothringen Band II (1928)

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