E. 05. ALLEZ DONC A LA CORRUPTION (trad) Mort

MORT
ENTERREMENT


             3e chant du culte d’enterrement

           ALLEZ DONC A LA CORRUPTION
          Nun geht ihr zur Verwesung ein

    Mélodie : Wenn mein Stündlein vorhanden ist

1. Allez donc à la corruption,
    Mon corps et tous mes membres !
    Allez à votre dispersion :
    La mort vous met en cendres.
    Un jour vous ressusciterez,
    Quand fort on entendra crier :
    « Debout, enfants des hommes ! »
  
2. Ici n’est pas votre patrie :
    C’est dit sur chaque tombe.
    L’incertitude règne ici,
    Nos biens ne sont qu’une ombre.
    Je ne suis rien qu’un voyageur
    Qui meurt ici ou bien ailleurs
    Et retourne à la terre.

3. La mort ne me tient pas toujours :
    A la vie je retourne ;
    J’espère en Christ, je sais qu’un jour
    De sa grâce il m’entoure,
    M’élève au dessus du tombeau,
    Me fait monter encor plus haut
    Jusqu’au séjour du Père.

4. Tu m’as promis l’éternité :
    J’y veux penser sans cesse.
    Détourne de la vanité
    Mon cœur, et de la presse
    Du monde et de sa volonté,
    Et montre ta fidélité :
    En toi, Seigneur, j’espère.
                                                                         
5. Après la décomposition,    
    Mes os, et vous, mes cendres !     
    Ce sera la résurrection :             
    Vous deviendrez les membres
    D’un corps nouveau et glorieux,
    Quand le Seigneur viendra des cieux.
    Je lui remets mon âme.
   
   
   
         Texte           Sammlung Geistlicher Lieder
                             Bouxwiller 1783, n° 842
                             fr. : Yves Kéler 7.7.2010
                                    Draguignan

          Mélodie      Wenn mein Stündlein vorhanden ist
                             Francfort – Main 1569, Strasbourg 1616
                             RA 485, EG 522


Texte original

1. Nun geht ihr zur Wewesung ein,
    Ihr abgelebte Glieder!
    In Staub wird euch der Tod verstreu’n;
    Doch einst ersteht ihr wieder,
    Wenn mit allmächtiger Gewalt
    Die Stimme durch die Gräber schallt:
    Kommt wieder, Menschenkinder.

2. Hier ist nicht unser Vaterland;
    Dies lehrt mich jede Leiche. *
    Der Erdengüter Unbestand
    Ist mir ein sichrer Zeuge:
    Dass ich hier nur ein Pilger bin;
    Dass mich mein Lauf zum Grab führt hin;
    Dass ich muss Erde werden;
                  * Leichengang, Bestattung

3. Doch, ewig hält der Tod mich nicht;
    Ich werde wieder leben.
    Dies hoffen, ist der Christen Pflicht;
    Ist Trost vom Herrn gegeben,
    Der zu der Tugend mich belebt,
    Mich über Welt und Grab erhebt;
    Zum letzten Kampf mich stärket.

4. Gedanke an die Ewigkeit,
    O möchte ich stets dich denken!
    Nie würde sich zu Eitelkeit,
    Zum Stolz mein Herz mich leiten.
    Stets würde meiner Hoffnung Licht
    Die Seele, wenn ihr Trost gebricht,
    Mit starkem Trost erheitern.

5. Liegt bis zum Auferstehungstag,
    Ihr modernde Gebeine!
    Euch komm ich zur Verwesung nach,
    Viellecicht noch eh’ ich’s meine.
    Herr, der du meine Stunde weißt,
    Dir, dir befehl ich meinen Geist
    In deine Vatershände.

   
         Texte           Sammlung Geistlicher Lieder
                             Bouxwiller 1783, n° 842

          Mélodie      Wenn mein Stündlein vorhanden ist
                             Francfort – Main 1569, Strasbourg 1616
                             RA 485, EG 522


Texte révisé et modernisé

   

1. Nun geht ihr zur Wewesung ein,
    Ihr abgelebte Glieder!
    In Staub wird euch der Tod verstreu’n;
    Doch einst ersteht ihr wieder,
    Wenn mit allmächtiger Gewalt
    Die Stimme durch die Gräber schallt:
    Kommt wieder, Menschenkinder.

2. Hier ist nicht unser Vaterland;
    Dies lehrt mich jed Begräbnis.
    Der Erdengüter Unbestand
    Ist mir ein sichrer Zeugnis,
    Dass ich hier nur ein Pilger bin;
    Dass mich mein Lauf zum Grab führt hin,
    Dass ich muss Erde werden.
   
3. Doch, ewig hält der Tod mich nicht;
    Ich werde wieder leben.
    Dies hoffen, ist mein schönstes Licht;
    Ein Trost vom Herrn gegeben,
    Der zu dem Glauben mich belebt,
    Mich über Welt und Grab erhebt;
    Zum letzten Kampf mich stärket.

4. Ich denke an die Ewigkeit,
    Und möchte stets dran denken!
    Zum Stolz und zu der Eitelkeit,
    Nie soll mein Herz mich leiten.
    Es soll Christus meins Lebens Licht
    Die Seele, wenn ihr Trost gebricht,
    Mit starkem Trost erheitern.

5. Liegt bis zum Auferstehungstag,
    Ihr modernde Gebeine!
    Euch komm ich zur Verwesung nach,
    Viellecicht noch eh’ ich’s meine.
    Herr, der du meine Stunde weißt,
    Dir, dir befehl ich meinen Geist
    In deine Vatershände.

         Texte           Sammlung Geistlicher Lieder
                             Bouxwiller 1783, n° 842
                             Revidierung : Yves Kéler 6.8.2010
                                                    Bischwiller

          Mélodie      Wenn mein Stündlein vorhanden ist
                             Francfort – Main 1569, Strasbourg 1616
                             RA 485, EG 522