WIR SIND NUR GAST AUF ERDEN – Tod, Bestattung

Georg Thurmair 1935

1. Wir sind nur Gast auf Erden
    Und wandern ohne Ruh
    Mit mancherlei Beschwerden
    Der ewgen Heimat zu.

2. Die Wege sind verlassen
    Und oft sind wir allein.
    In diesen grauen Gassen
    Will niemand bei uns sein.

3. Nur einer gibt Geleite,
    Das ist der Herre Christ;
    Er wandert treu zur Seite,
    Wenn alles uns vergisst.

4. Gar manche Wege führen
    Aus dieser Welt hinaus.
    O dass wir nicht verlieren
    Den Weg zum Vaterhaus.

5. Und sind wir einmal müde,
    Dann stell ein Licht uns aus,
    O Gott, in deiner Güte;
    Dann finden wir nach Haus.

         Texte        Wir sind nur Gast auf Erden
                          Georg Thurmair 1935
                          Carnet Henri Bacher, par Bonkhof,
                          5. Heft, Elsass-Lothringer Stundenbuch 1992
         Mélodie    Christus der ist mein Leben
                          Melchior Vulpius 1609
                          RA 461, EG 516
                          fr. : Demeure par ta grâce
                          LP 184, NCTC 389, ARC 889, ALL 62/78


Traduction française

1. Nous sommes sur la terre
    Des hôtes sans repos,
    Chargés de nos misères,
    Que Dieu reçoit bientôt.

2. Les routes sont désertes,
    Souvent nous sommes seuls.
    Chacun marche à sa perte
    Et porte seul son deuil.

3. Un seul nous accompagne :
    Jésus-Christ, le Seigneur,
    Nous suit par la campagne,
    Tout près de nos douleurs.

4. Tous les chemins conduisent
    Du monde vers les cieux.
    Fais qu’aucun ne s’épuise
    Qui te recherche, ô Dieu.

5. Quand gagne la fatigue,
    Que ta lumière, Dieu,
    A nos pieds, nous dirige
    Sur le chemin des cieux.